Kapitel Acht: Geist der Vergangenheit
Kapitel 8: Geist der Vergangenheit--Fiona Wan
Clenin betrachtete Keller und fühlte sich starr vor Schreck. Keller lachte leise und er küsste Ingrid flüchtig auf die Wange. “Meine kleine Schwester, du hast gute Arbeit geleistet. Freut mich, dich kennenzulernen, Clenin. Ich bin Thomas”, sagte er. Mit dieser Bemerkung demaskierte er.
“Wo ist Keller dann?”, fragte Clenin mit einem kalten Gefühl im Herzen. Ingrid zeigte halbherzig auf den Kofferraum ihres Autos. Dann sah Clenin Keller mit offenem Mund und leeren Augen.
“Mein Offizier, magst du unsere Überraschung? Es ist Zeit für ein Ende”, sagte Thomas ungeduldig.
“Also, nicht so schnell. Ich habe viele Fragen”, antwortete Clenin mit ruhiger Stimme. Er ist doch ein erfahrener Polizist.
“Oh, hast du Fragen? Höre dann zu. Vor einem Jahr kam ein betrunkener Mann in unseren Schuhmacherladen. Ich dachte, dass er etwas kaufen wollte. Aber er ließ seine Zigarette auf meinen Tisch fallen. Dann konnte ich nur Feuer sehen. Oh ich erinnere mich noch daran, dass es so heiß im Zimmer war. Meine Schwester rettete mich. Wir versuchten, das Feuer auszumachen. Deshalb ließen wir den Mann gehen. Am nächsten Tag fand ich einen Füller in der Asche. Wir brachten den Füller mit und gingen zu der Polizei. Ulrich begrüßte uns herzlich. Bevor wir überhaupt anfingen zu reden, sage Ulrich aufgeregt, dass der Füller unbedingt seinem Chef gehörte. Ulrich zeigte uns, dass der Füller mit “MK” eingraviert wurde. Dann wussten wir, dass der betrunkene Mann Keller war. Wir sagten Ulrich, dass wir den Füller im Tatort gefunden hätten. Ulrich sah für einen Moment verwirrt aus. Dann sagte er, dass es ein Missverständnis war, weil er sich daran erinnerte, dass der Füller von Keller eine andere Farbe hatte. Er nahm den Füller, versprach, weiter zu forschen, und schickte uns weg. Der Verdächtige wird nie gefunden”, sagte Thomas.
Ingrid unterbrach plötzlich die Erzählung, “Geh zum Teufel! Die Korruption der Polizei ist
ekelhaft. Ulrich wollte nicht seine Karriere riskieren, um seinen Chef zu verraten. Keller gab sein Verbrechen nie zu.”
Ingrid holte tief Luft und redete weiter, “Wir baute unser Leben langsam um. Heute haben wir einen neuen Schuhmacherladen. Aber wir sind noch verärgert. Wie kann ein Mann mit seinem Verbrechen einfach davonkommen?”
Clenin sagte, “Deshalb hast du Friedrich benutztest, Ulrich nahe zu kommen und zu töten. Und dein Bruder hat Keller getötet.”
Ingrid lachte leise und sagte, “Oh, du bist klug. Aber wir erwarteten nicht, dass Friedrich ein Drogenhändler war und dass Ulrich seinen Drogenhandel entdeckte. Ulrich drohte, Friedrich zu verhaften. Wie scheinheilig! Deshalb habe ich ihn schnell getötet. Wir erwarteten auch nicht, dass du so schnell den Tod von Ulrich entdeckt hast. Deshalb gab mein Bruder vor, Keller zu sein und meine Karte in Ulrichs Tasche zu finden. Wir brachten dich hierher, damit wir dich auch töten können.”
Thomas zog seine Waffe heraus, “Auf wiedersehen, Clenin”.
Clenin lächelte und sagte, “Weißt du, warum der betrunkene Mann nie gefunden wird? Nachdem ihr vor einem Jahr die Polizeistation verlassen hattet, sagte ich zu Ulrich, dass ich den Fall übernehmen würde. Ja, der Füller gehört mir. Ich habe Keller immer geliebt.”
Clenin zog auch seine Waffe heraus.
Fortsetzung folgt…
Geist der Vergangenheit: ghost of the past
Demaskieren: take off the mask
Füller: fountain pen
Eingravieren: engrave
Tatort: crime scene
Davonkommen: get away with
Scheinheilig: hypocritical
Vorgeben: pretend
Fall übernehmen: take over the case

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